Stageloop:

Der Stageloop ist eine weitere nützliche Sache aus dem Toddy-Style®-Baukasten: er besteht aus einem Stagekarabiner mit großer Öse, in der eine Schlaufe mit ca. 5 cm Durchmesser aus 8 mm starkem Expanderseil dauerhaft befestigt ist. Wird die Gummischlaufe über den Ventilgriff gezogen und der Karabiner dabei am Flaschenhals unter den Schläuchen entlang geführt, bekommt eine beliebige Tauchflasche schnell einen oberen Befestigungspunkt. Aus einer Sidemountflasche wird so eine Stage. Dies ist notwendig, wenn z.B. Unterwasser eine Flasche an einen Rückengerättaucher abgegeben wird. Aber auch Stageflaschen, die zusätzlich zu den beiden Sidemountflaschen mitgeführt werden, erhalten den oberen Befestigungspunkt über den Stageloop, mit dem Sie im Brust-D-Ring eingeklickt werden. Auch bei einem defekten Flaschenbungee kann der Stageloop eingesetzt werden. Ebenso ist die Verwendung als Leash möglich.
Er nimmt wenig Platz in Anspruch und kann daher gut in der Tasche mitgeführt werden.

 

 

zum Shop: Stageloop

Akkutankbefestigung:

Die Befestigung des Lampentanks kann über die in der Backplate vorhandenen Bohrungen problemlos vorgenommen werden. Vorzugsweise sollte der Akku an der inneren Backplate befestigt werden, so dass er zwischen Körper und Wing liegt. Dadurch ist er sicher geschützt und perfekt stromlinienförmig untergebracht. Der Akkutank sollte daher keine scharfen Kanten oder Verschlüsse und einen geringen Durchmesser haben. Die Befestigung lässt sich am besten mit kleinen Schlaufen aus 4mm starkem Expanderseil (Bungee) vornehmen, damit der Tank flexibel bleibt und sich dem Körper bzw. dem Ausdehnungszustand des Wings anpassen kann. Durch die Einbindung mit Klettbefestigungsbändern ist der Tank zum Laden schnell abnehmbar. Mit den aktuellen Bauformen z.B. der TillyTec Akkutanks TT1 -TT3 ist diese Befestigung sehr gut möglich.

Das Lampenkabel wird über die Schulter an der Begurtung entlang geführt und gesichert, dann einmal um den Arm gewickelt, um keine Schlaufe zu bilden, und der Lampenkopf mittels Goodman- Handle auf dem Handrücken getragen.
Bei dieser Kabelführung werden sämtliche Kreuzungspunkte mit Flaschenbefestigungen und Schläuchen vermieden.

Zum Shop: Befestigungskit für Akkutank

Handlampe:

Eine weitere Möglichkeit besteht im Einsatz einer reinen Handlampe, wenn Brenndauer und Leuchtkraft ausreichend sind. Da keinerlei Kabelführung berücksichtigt werden muss, können sich keine Kreuzungen mit Atemregler- und Inflatorschläuchen ergeben und die gesamte Handhabung der Ausrüstung wird komfortabler und sicherer. Zum Wegklicken kann der hintere D-Ring am Buttpad oder der Brustgurt genutzt werden. Backup-Lampen können am besten in Beintaschen verstaut werden.

Zum Shop: Scurion Tauchlampe

Argontank:

Die Befestigung einer zusätzlichen Tariergasflasche ist ebenfalls einfach möglich. Gründe für die Verwendung können sein:

- Verwendung von Argon als Gas für den Trockenanzug wegen der besseren Isolationswirkung des Gases. Besonders bei Verwendung von Trimix-Mischgasen in den sidemount-Tanks ist diese alternative Gasversorgung sinnvoll.

-Beim Tauchen mit Monoflasche kann durch eine zusätzliche Tariergasflasche eine Redundanz erreicht werden. So steht auch beim Versagen des primären Gassystems eine Möglichkeit zum schnellen Aufstieg an die Oberfläche zur Verfügung.

Tariergasflaschen mit kleinem Durchmesser (z.B. 0,85 L Alu mit D=82 mm  ) lassen sich mit Argonstraps an der inneren Backplate direkt zwischen Körper und Wing befestigen. Bei Verwendung eines nach unten zeigenden Ventilgriffes ist die Flasche sicher zu bedienen, liegt eng am Körper und ist daher optimal geschützt und strömungsgünstig platziert. Der Inflatorschlauch kann direkt und enganliegend  am Harness noch oben zum Einlassventil geführt werden. Die Schlauchlänge in dieser Konfiguration ist ca. 65 cm.

Eine 0,85 L Flasche reicht üblicherweise für einen Tauchgang.

Größere Flaschen (z.b. Alu 1-2 L mitD=102 mm) sind eher störend auf der Innenseite und lassen sich besser an der aussenliegenden Backplate befestigen. Hier können ebenfalls Argonstraps verwendet werden, ggf. müssen an der Backplate an den passenden Stellen 2 zusätzliche Löcher gebohrt werden. Hier empfiehlt sich die Verwendung eines "inline" Ventils. Der Griff zeigt seitlich nach aussen und ist dadurch gut zu erreichen, während die 1. Stufe direkt nach innen zeigt und kein Teil nach oben herausragt.  Die Schlauchführung ist innen entlang der Flasche direkt zum Schultergurt enganliegend und geschützt möglich. Die Schlauchlänge des Inflatorschlauches liegt bei dieser Konfiguration bei ca. 90 cm.

Es ist darauf zu achten, dass die erste Stufe der Argonflasche mit einem Überdruckventil ausgerüstet ist.